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16.04.19 - Ein neues Parkprojekt in Jersey City

Es ist eines der größten und zugleich komplexesten Parkhaussysteme, das bisher von stolzer konzipiert und umgesetzt wurde. Eine der Herausforderungen bestand in der besonderen Lage des Bauplatzes. Durch die Nähe zum Wasser konnte nicht tief gegraben werden. Aus diesem Grund kam nur ein oberirdisches Parkhaus in Frage.

Damit Verkehrsprobleme im Umfeld des Parkhauses vermieden werden, wurde eine eigene Zufahrtsstraße gebaut. Auf vier Stockwerken entstanden 254 Parkplätze.

Um die große Anzahl an Parkplätzen logistisch zu bewältigen, konstruierte stolzer eine spezielle und einzigartige Version des Auto-SP Parkhaussystems. Das System verfügt über drei Transferräume, um ein schnelles und reibungsloses Ein- und Ausparken zu gewährleisten. Für die Förderung in horizontaler Richtung verfügt das Parkhaussystem über 8 Shuttles.

Der Transport der Fahrzeuge in vertikaler Richtung erfolgt über 3 Aufzüge. https://www.stopa.com/de/parkhaussysteme

28.03.19 - Rückblick: Fach-Erfa Meister und Teamleiter in der Produktion „Live dabei: Ausbildung in der Produktion bei STOPA“ bei der STOPA Anlagenbau GmbH in Achern am 26.03.2019

Wie junge Menschen ausgebildet werden, ihr Werdegang unterstützt wird und wie der Weg zu einer Fließmontage ist, war Tagesthema der „Fach-Erfa Meister und Teamleiter in der Produktion“ am 26.03.2019 bei der STOPA Anlagenbau GmbH in Achern.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer stellte Geschäftsführer Edgar Börsig das Familienunternehmen mit Geschichte, Produkten, Märkten und Herausforderungen vor. STOPA ist europaweit führender Premium-Hersteller von automatisierten Lagersystemen für Bleche, Langgut und Parkhaussystemen. Die Angebotspalette reicht von Stand-Alone-Anwendungen bis zu integrativen Automatisierungsmodulen. Im Vordergrund steht ein einzigartiges Knowhow hinsichtlich Produktqualität und Prozesssicherheit, Prozessautomatisierung und Softwareentwicklung. Das global agierende Unternehmen hat heute 270 Mitarbeiter mit 17 Auszubildenden.

Ausbildungsleiter und Lean Manager Stephan Hess (im Bild links) zeigte den Teilnehmer wie STOPA junge Menschen und ihren Werdegang unterstützt. Im Vordergrund steht hierbei die Betrachtung von Demografie, Wachstumsplanung und strategischen Themen. Heute bietet das Unternehmen 8 Ausbildungsberufe in der Industrie an. Zur Mitarbeiterbindung werden auch zahlreiche Teambildungsmaßnahmen durchgeführt. Über 50 Prozent der Auszubildenden bleiben im Unternehmen. In der anschließenden Diskussionsrunde tauschten sich die Meister und Teamleiter zu Erfahrungen und Tipps zur Entwicklung von Azubis aus.

Nach der Unternehmensvorstellung und den Einblicken in die Ausbildung stellte der Montageleiter, stellv. Produktionsleiter und Lean Manager Jürgen Botschek (im Bild rechts) mit Stephan Hess den aktuellen Stand des Lean Managements im Unternehmen vor. Beide nehmen am derzeit laufenden Lean Manager-Lehrgang beim wvib teil. Die Anwendung der Lean-Prinzipien konnte im anschließenden Betriebsrundgang bereits an vielen Stellen begutachtet werden.

Besonders begeistert waren die Teilnehmer von der beeindruckenden Unternehmensvorstellung, der schnellen Umsetzung der Lean-Prinzipien und ganz besonders wie die Lean Manager von STOPA für das Thema brennen und die Geschäftsführung dahintersteht. Ein Vorbild bei der Leaneinführung. Ein herzliches Dankeschön von allen Teilnehmern geht an das STOPA-Team für den herzlichen Empfang, den spannenden und lehreichenen Nachmittag und die Einblicke in das Unternehmen.

Quelle: Petra Ruder. WVIB.

16.03.19 - Vernetzte Zukunft mit STOPA-Lager

Ein automatisches Stopa Compact II Blechlager bildet bei Binder, Spezialist für Simulationsschränke, die Basis für eine automatisierte Blechfertigung. Thomas Luippold, Direktor der Competence Factory der 1983 gegründeten Binder GmbH aus Tuttlingen, hat mit seinem Team das Konzept einer zukunftsfähigen automatischen Blechfertigung entwickelt. „Das Blechlager dient als Drehscheibe unserer Produktion. Um alle Prozessstufen zu verketten, haben wir vor, sämtliche Bearbeitungsmaschinen an das Lager anzubinden. Daher planen wir auch weitere Investitionen in fahrerlose Transportsysteme, weil die sich optimal für mannlose Abläufe eignen. Bezogen auf die Produktion geht es um Reproduzierbarkeit der Prozesse und um eine konstant hohe Qualität. Abgesehen davon möchten wir das Facharbeiterproblem minimieren.“

Für das 49 m lange, 5,5 m breite und 7 m hohe Automatiklager der Stopa Anlagenbau GmbH habe man sich entschieden, weil es durch Leistungsstärke, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit überzeugt. Es wird im Drei-Schicht-Betrieb eingesetzt, bietet 696 Lagerplätze und fungiert als innerbetriebliches Logistikzentrum, indem es automatisch fast alle Bearbeitungsmaschinen versorgt. Ausnahmen bilden die manuellen Transporte zu den Abkantpressen, die aber in Zukunft ebenfalls automatisiert werden sollen. Mehr info: https://www.blechonline.de/vernetzte-zukunft-mit-lager

 

28.02.19 - STOPA erstmals auf der LogiMAT

– der internationalen Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement.

Die LogiMAT in Stuttgart ist mehr als eine Präsentationsplattform. Sie gilt vielmehr als Arbeitsmesse und zieht seit Jahren wachsende Besucherzahlen an. Bei der aktuellen Messe, die vom 19.02. - 21.02.2019 stattfand, kamen 60.000 Messebesucher, davon über 40% mit konkreten Investitionsabsichten. STOPA war zum ersten Mal unter den Ausstellern und vom Messeergebnis positiv überrascht, denn trotz B-Lage des Messestandes fanden zahlreiche Messebesucher den Weg zum Spezialisten für Lagerlogistik. Mit Blick auf kleine und mittelständische Betriebe hatte STOPA bei dieser Messe den Präsentationsfokus auf kleinere Lagersysteme gelegt, die sich modular erweitern lassen. Das Konzept ist es, dem Kunden die Option zu geben, das Lager dem Bedarf und Wachstum anpassen zu können, zum Beispiel durch zusätzliche Regalblocks oder durch automatische Zuführungseinheiten an blechbearbeitende Maschinen. Mit Innovationen zur automatisierten und flexiblen Materialbereitstellung zeigt STOPA, dass moderne Lagerlogistik mehr kann, als nur Materialbestände aufzuräumen. Vielmehr ist sie ein entscheidender Faktor zur Effizienzsteigerung von Arbeitsabläufen und um die Herausforderungen durch die digitale Transformation zu meistern.

13.11.18 - NEXT LEVEL – STOPA auf der Euroblech 2018

Unter dem Motto NEXT LEVEL war STOPA auf der Blechexpo wieder als Aussteller vertreten. Und man benötigte für die Präsentation der Innovationen diesmal 60 m2 Standfläche mehr und das war gut so, denn auch die 70% Zuwachs an Kontakten auf dieser Messe brauchten mehr Platz zum Sehen, Ausprobieren und zum Meinungsaustausch. Unter NEXT LEVEL hat STOPA die Investitionen in Industrie 4.0 gebündelt, mit denen automatische Lagersysteme vernetzt werden, um einfacher, schneller, automatischer und direkter zu funktionieren.

Dafür steht CONTROLS, die neue leistungsstarke App, die Verantwortliche rund um den Materialfluss immer auf der Höhe des Geschehens hält. CONTROLS sendet alle messbaren Ereignisse,

die im automatischen Lagersystem auftreten, automatisch an das entsprechende Smartphone. Die App zeigt, wo die Störung zu finden ist, spart damit Suchzeit und verkürzt so eventuelle Ausfallzeiten in der Produktion. Zudem hilft CONTROLS dem Betreiber der Anlage, eine vordefinierte, menügeführte

Problembeschreibung an den STOPA Kundendienst zu senden, sogar ergänzt

durch Fotos und Videos. Mit einer leicht verständlichen Benutzeroberfläche und individuell anpassbaren Funktionen leistet die App Hilfe zur Selbsthilfe, um den Zeitrahmen zur Störungsbehebung zu minimieren.

Servicesicherheit über große Distanzen ist Dank der Datenbrille IRIS technisch realistisch leistbar. Hier kooperiert STOPA mit Firma ESSERT, welche Robotik-Systeme für Service-Prozesse entwickelt. Mit der Datenbrille kann STOPA sowohl die

eigenen Service-Mitarbeiter bei der Wartung unterstützen als auch Kunden überall auf der Welt in die Lage versetzen, mit Hilfe einer Fernwartungslösung

selbst Störungen zu beseitigen oder Wartungsarbeiten durchzuführen. Die Brille wird intuitiv über ein Touchpad oder über Sprache gesteuert.

Diesen Service bietet STOPA als Dienstleistung separat an oder direkt zusammen mit der Auslieferung neuer Lagersysteme.

Trotz Ferndiagnosetechnik und Augmented Support hat STOPA begonnen, seinen persönlichen Service näher an die Kunden zu bringen. Damit die Kunden immer das gute Gefühl haben, mit den Besten am Tisch zu sitzen, investiert STOPA in näherer Zukunft in den Ausbau von sechs weiteren Standorten in Deutschland. Unter dem Begriff NEARBY bietet der Kundenservice dann in Deutschland sowie den Nachbarländern mehr Nähe und schnellere Reaktionszeiten. Die ersten Standorte werden für Italien und Österreich eingerichtet.

Der Star auf dem STOPA Messestand war natürlich das VARIOCART. Nach zwei Jahre Entwicklungszeit seit der Ankündigung im Jahre 2016 fuhr es live auf dem Stand und konnte zeigen, welche Vorteile Flexibilität für automatische Lagersysteme bringt. Dieses innovative, fahrerlose Transportfahrzeug bindet ohne Schienen unterschiedliche Stationen an und eröffnet neue Freiheiten in der Anordnung von Maschinen und Lagerplätzen.

13.12.17 - STOPA Compact Turner erfolgreich vorgestellt

Große Resonanz für STOPA und den neuen Compact Turner bei der Blechexpo 2017, wo die Innovation erstmals präsentiert wurde. Die Neuentwicklung vereint Ergonomie in der Bedienung mit Kompatibilität mit den Lagersystemen. STOPA konnte sich damit über hochqualitative Kontakte und interessierte Besucher bei der Fachmesse freuen.

Als Kombination für die beiden Vorgänge Auspacken und Wareneingang ist der Compact Turner dank Kunststoffpolstern und einer durchgehend planen Materialbewegung schonend zum Rohmaterial. Er bringt damit die Prozessoptimierung und Effizienz in der Blechbearbeitung einen Schritt weiter.

Sehen Sie unser Interview: https://youtu.be/pYhsj5MatfY

04.09.17 - STOPA LVS bietet exaktes Tracking durch Konnektivität zu Fremdmaschinen

Im Industrie 4.0-Zeitalter geht es darum, Produktionsprozesse, in die Blechlager und Bearbeitungsmaschinen integriert sind, optimal aufeinander abzustimmen. Mit diesem Ziel hat STOPA die Lagerverwaltungssoftware STOPA LVS redesigned.

Neben den Schnittstellen der Maschinenhersteller steht nun ein universelles Interface in Form eines Windows Webservice bereit, über den sich Lager von allen Produktionszellen oder ERP-Systemen steuern lassen.

Von zehn STOPA-Lagersystemen sind heute neun automatisiert an Bearbeitungsmaschinen angebunden. Dabei kommuniziert die STOPA LVS über Schnittstellen mit den Maschinen und ist damit die Basis für einen effizienten Materialfluss. So können zum Beispiel angebundene Lasermaschinen selbstständig Material aus dem Lager abrufen oder auswechseln. Gelaserte Teile lassen sich auf Ladungsträger stapeln und mit ihren Metadaten, wie Lage- und Geometriedaten, im Lager buchen. Diese Daten sind auch in nachgeschalteten Prozessen, etwa beim Abkanten oder Entgraten, nützlich, um Teile automatisch greifen zu können. Neben den automatisierten Maschinenschnittstellen unterstützt die STOPA LVS manuelle Arbeitsstationen. Unter anderem kann ein ERP Transportaufträge erstellen, die sämtliche Daten zur Materialbewegung enthalten. Es genügt, den gewünschten Arbeitsplatz auszuwählen und den Auftrag zu starten. Aus dem Wegfall manueller Eingaben resultieren Zeitgewinne und fehlerfreie Warenbuchungen.

Das Vernetzen von Maschinen, Beständen und Lagersystemen steht für optimierte Abläufe. Zudem hat STOPA durch das Update den Kundennutzen erweitert. Die LVS bietet jetzt jeder angegliederten Produktionszelle eine universelle Schnittstelle, über die sich der Workflow, mithilfe detaillierterer Informationen aus der Datenbank, nachvollziehen lässt. Die neuen Features erlauben eine genaue Kontrolle, ein exaktes Tracking sowie Dokumentationen, bezogen auf Materialflüsse und Transportaufträge. Flexibilität beweist die STOPA LVS, indem sich anwendungsspezifische Anforderungen integrieren lassen. Um die Verfügbarkeit von Maschinen zu optimieren, überwacht die Software ständig deren Betriebsdaten und erzeugt gegebenenfalls Wartungshinweise.

Das LVS-Update ist von einem Redesign begleitet worden, durch das STOPA wesentliche Corporate-Design-Merkmale umgesetzt hat. Auch zeigt das neue Frontend eine bedienerfreundliche Optik mit klaren Farbflächen und Symbolen, sodass sich Nutzer schnell zurechtfinden.

Quelle: STOPA

19.06.17 - STOPA-Geschäftsführer im Interview für die Zeitschrift BLECH

Wolfgang Kienzler: "Lager sind Logistikzentren, die heute dafür sorgen, dass Prozesse effizienter ablaufen. Die Zeiten, als Lager alleine der Aufbewahrung von Blechen dienten, sind vorbei."

Unser Fokus liegt auf dem Automatisierungsprozess und weniger auf dem allgemeinen Lager, sagt Wolfgang Kienzler, Geschäftsleitung des renommierten Lagerspezialisten Stopa Anlagenbau GmbH in Achern-Gamshurst. „Wir wollen Maschinen möglichst automatisiert bedienen, das ist mittlerweile auch unsere Kernkompetenz.“ Lager sind in der Welt von Stopa eher Logistikzentren als platzsparende Aufbewahrungsorte für Bleche. „Neun von zehn Systemen, die heute geordert werden, sind automatisiert“, ergänzt Kienzler. „Von unseren heute rund 2.000 Systemen im Markt, sind etwa 1.300 automatisiert, die restlichen 700 sind ältere Systeme.“ Der hohe Anteil an automatischen Systemen hängt auch damit zusammen, dass Stopa seit mehr als 30 Jahren eng mit den Blechbearbeitungspezialisten von Trumpf zusammenarbeitet. Stopa ist A-Lieferant und Single-Source für das Ditzinger Unternehmen im Bereich Lagertechnik. „Rund 90 Prozent unserer Aufträge mit automatisierten Lagersystemen kommen über die Zusammenarbeit mit Trumpf, der Rest sind Direktgeschäfte“, sagt Kienzler. Dabei ist Trumpf für die Maschinen und die Automatisierungskomponenten an der Maschine zuständig, Stopa kümmert sich um die automatische Materialbereitstellung. „Automatisiert“, sagt Kienzler, „wird meist dann, wenn ein Kunde wachsen will.“ Das sei heute entweder mit einem Neubau, eventuell auch an einem neuen Standort und einer komplett neuen Fertigungsaustattung oder einer Erweiterung eines bestehenden Maschinenparks verbunden.

Maschinensteuerung, Lagerverwaltungssystem und Lager-SPS

Das Herzstück für das Zusammenwirken aller Komponenten sind die Steuerungen. Denn im Gesamtsystem wirken die Steuerung der Maschine, die SPS-Steuerung des Lagers für die Bewegungsläufe des Regalbediengeräts und eine übergeordnete und koordinierende Lagerverwaltungssoftware, die LVS, zusammen. Für die Lagerverwaltungssoftware werden je nach Anwendung entweder Programme von Trumpf oder von Stopa eingesetzt. Das Zusammenwirken der Steuerungen erläutert Wolfgang Kienzler anschaulich. Die Maschinensteuerung meldet, sobald sie einen Auftrag abruft, den Materialbedarf an die LVS. Diese ermittelt, welche Materialpalette nach dem First-in-first-out-Prinzip abgerufen wird und erzeugt einen Fahrbefehl für die Lager-SPS, die dann das Regalbediengerät entsprechend in Bewegung setzt und die Palette zur Übergabeposition an der Maschine steuert. Ist das Material an der Übergabeposition bereitgestellt, gibt die Lager-SPS eine Information an die Maschinensteuerung, die dann den Beladewagen zur Materialaufnahme aktiviert. Reichen die Tafeln einer Palette nicht aus, um einen Auftrag abzuarbeiten, meldet der Beladewagen an die LVS, dass die letzte Tafel von der Palette entnommen ist. In der Nebenzeit bis zur Fertigbearbeitung der letzten Tafel wird die leere Palette abgeräumt und weiteres Material angeliefert.

Schnelle Maschinen und kurze Auftragslaufzeiten

Aktuelle Herausforderung sind weniger lang- als vielmehr kürzerlaufende Aufträge, die teils mit Ein-Tafel-Strategien bearbeitet werden. In diesem Fall sorgen Stopa und Trumpf mit verschiedenen Automatisierungskomponenten für eine sichere Materialversorgung der Maschinen. Im einfachsten Fall reicht die Möglichkeit einer Priorisierung von Aufträgen, so dass jene Aufträge in der Materialbereitstellungsliste nach vorne rücken, bei denen ansonsten Maschinen mangels Material nicht arbeiten könnten. Sind die Bearbeitungszeiten an einer Tafel allerdings so kurz, dass die Nebenzeit für eine neue Materialbereitstellung nicht reicht, wird mit einem zweiten Übergabefach oder mit Schnellwechseleinrichtungen gearbeitet. In diesen Systemen wird Material für ein oder mehrere Aufträge vorgelagert und von der Zieheinrichtung unabhängig vom Regalbediengerät entnommen. „Alternativ haben wir auch schon gezeigt, wie man mit vorkonfektionierten Paletten arbeiten kann. Dann werden in einem Kommissionierturm Paletten mit unterschiedlichen Tafeln in der Auftragsreihenfolge zusammengestellt, wie sie abgearbeitet werden. Damit kann komfortabel mit der Ein-Tafel-Strategie, aber ohne Wechselzeiten gearbeitet werden.“ Vorausgesetzt, die Aufträge sind entsprechend frühzeitig eingebucht. Speziell im Dünnblechbereich sind moderne CNC-Stanz-oder Festkörperlasermaschinen so schnell, dass dort immer mehr Lagersysteme mit zwei Regalbediengeräten ausgeliefert werden. Diese Systeme bedienen zwei Maschinen gleichzeitig, und sie haben den Vorteil, dass beim Ausfall eines Regalbediengerätes immer noch weiter gearbeitet werden kann. „Ein Jobshopper in Österreich betreibt mit einem Lager mit zwei Regalbediengeräten acht Maschinen“, erläutert Wolfgang Kienzler die Leistungsfähigkeit.

Lagersystem für den chinesischen Markt

„Und in China kommt das Thema Automatisierung derzeit sprunghaft. Denn China ist kein Billiglohnland mehr“ sagt Wolfgang Kienzler, der für Stopa derzeit den chinesischen Standort aufbaut. Die chinesischen Firmen rüsten jetzt ihre Fertigung nach, um bei den Stückkosten mithalten zu können. Stopa China wird vor allem wegen der Betreuung der Systeme installiert, der Vertrieb im Land der Mitte laufe ausschließlich über Trumpf. „Für China haben wir ein Lagersystem nach dem Motto ‚good enough‘ entwickelt. Das erste System dazu haben wir hier gebaut und im Trumpf-Vorführzentrum in Taicang aufgestellt.“ Am Ende soll das Low-Cost-System komplett in China produziert und dort zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten werden. Angelegt war das Low-Cost-Lagersystem eigentlich mit eingeschränkter

Leistung, reduzierter Tragfähigkeit, weniger leistungsfähiger Software und weniger Anbindungsmöglichkeiten. „Aber die Kunden haben anders entschieden und wollen das günstigere Lager, und sie wollen es an alle Automatisierungskomponenten anbinden können“, sagt Wolfgang Kienzler. Das erste System ist mittlerweile verkauft und wird derzeit bei einem chinesischen Kunden installiert. Allerdings ist das Low-Cost-Lager ausschließlich für den chinesischen Markt bestimmt, ein Re-Import nach Europa wäre zu teuer. Der Vorteil aller automatischen Lagersysteme ist, dass der Anwender keine Voraussetzungen erfüllen muss, keine zusätzliche Qualifikation benötigt oder gar die Mitarbeiter ausbilden muss. Es reicht, wenn dem Lagersystem am Wareneingang Material bereitgestellt wird. Den Rest, vom Einlagern bis zum Wiederfinden und Bereitstellen des Materials an den Maschinen, erledigt

das System. „Der Bediener kann dann sogar auf der von uns gelieferten Visualisierung des Lagerzustands sehen, wie sich die Bediengeräte bewegen, wo das Lagermaterial liegt und dergleichen“, betont Wolfgang Kienzler. Für seine Entwicklungen in Richtung Industrie 4.0 arbeitet Stopa eng mit Trumpf zusammen und wird in Sachen Datenübermittlung sich an die Lösungen von Trumpf andocken. Dazu wird aktuell festgelegt, welche Daten zu den Lagerzuständen für Trumpf oder den Anwender wichtig sind und welche Daten im Verbund weitergegeben werden. Kernaspekt ist dabei, dass die Daten gepackt und nur die vorher abgestimmten Datenpakete übermittelt werden. „Die Daten“, betont Kienzler, „werden nur in der Cloud bereitgestellt. Es gibt aber über die Cloud keinen direkten Weg in das Firmennetzwerk des Anwenders zurück.“

Stopa in der Industrie-4.0-Demofabrik

Referenzobjekt für Industrie 4.0 ist die neue Trumpf-Demofabrik in Chicago. Dort sollen Lösungen entstehen, die sich global im Markt anbieten lassen. Bemerkenswert: Diese Fabrik ist nicht nur Referenz und Forschungsobjekt, sondern produziert internetgesteuert tatsächlich für amerikanische Kunden. „Die Lagertechnik in diesem Projekt ist zwar Standard, denn das Hauptthema dort ist die Vernetzung. Dafür entwickeln wir das autonome System Variocart, ein frei verfahrbares Transportsystem, das alles machen kann vom Wareneingang bis zum Auslagern. Und wir koppeln in diesem Projekt ein Stopa-Compact-Lager mit einem„TruStore“, einer Turmvariante von Trumpf, zu einer Einheit. Für die Lagerverwaltungssoftware werden dort industrie-4.0-gerechte Lösungen zunächst in der Trumpf-LVS entwickelt und später in die Stopa-LVS adaptiert. Für den Endkunden macht es dann keinen Unterschied, welche LVS eingesetzt wird, beide bieten dieselben Funktionalitäten. „Allerdings ist die Stopa-LVS etwas flexibler und einfacher an spezifische Bedarfe des Anwenders anzupassen“, sagt Wolfgang Kienzler. Das muss so sein, damit Stopa-Lösungen in jedem Fall als Unikate gebaut werden können.

Quelle: STOPA (kurze Version)

 

 

01.06.17 - Mit neuer Schweißroboteranlage beschleunigt STOPA den Output bei Großformat-Paletten

So unspektakulär Systempaletten erscheinen, so wichtig sind sie für die reibungslose Funktion jedes Regalsystems. Deshalb wird bei STOPA ein besonderer Stellenwert auf eine reproduzierbare, hohe Schweißqualität gelegt. Das führt zu einer langjährigen Zuverlässigkeit dieser Komponenten bei hoher Belastbarkeit.

Jetzt hat STOPA einen neuen Schweißroboter der deutschen Marke Cloos in Betrieb genommen, der Qualität und Effizienz bei der Produktion von Paletten im Großformat 1.525 x 3.050 mm deutlich steigern wird. Zudem ist die eingesetzte Technik entsprechend dem Fortschritt ausbaufähig.

Konkret übernimmt die Schweißarbeiten ein sechsachsiger Knickarmroboter plus Extenderachse. Die Bewegungen aller sieben Roboterachsen sind zu 100% synchronisiert. Der Roboter kommt bei STOPA stehend zum Einsatz und ist auf einem Sockel montiert. Der Roboter verfügt über ein Standard-Handgelenk, an dem er den Schweißbrenner mit einem Gewicht von bis zu 15 kg aufnimmt und Schweißnähte höchster Präzision ziehen kann. Kern der Produktionsanlage ist eine neue Palettenaufspannvorrichtung, die im schnellen Wechsel zwei Großformat-Paletten zum Schweißen bereithält.

Geschweißt wird im Hochleistungs-Sprühlichtbogen-Prozess. Mit Hilfe elektrischer Parameter passt sich die Lichtbogencharakteristik automatisch stufenlos an die Umgebungsbedingungen an – mit einem breiten weichen oder einem schmalen, fokussierten Lichtbogen.

Tastsensoren am Schweißkopf erfassen die Position. Lichtbogensensoren erkennen die Geometrie der zu verbindenden Teile. Entsprechend wird der Lichtbogen eingestellt, um das Einbrandprofil gezielt zu modellieren und eine optimale Schweißnaht zu erzielen.

Mit tiefem Einbrand erzielt man saubere Durchschweißungen mit dem Vorteil gesteigerter Qualität bei reduziertem Einsatz von Zusatzwerkstoff und Schutzgas. Zudem erreicht der Schweißroboter die zu schweißenden Stellen, ohne um Ecken fahren zu müssen, was die Bearbeitungszeiten verkürzt.

In dieser neuen Technik bietet STOPA den Kunden ein noch gleichmäßigeres Qualitätsprofil bei gesteigerter Durchlaufgeschwindigkeit.

Mit der Entscheidung für einen Roboter der Marke Cloos aus Haiger in Hessen hat sich STOPA bewusst einen Anbieter mit gelebter Kundennähe und Servicequalität entschieden, eine Philosophie, die sehr gut zu STOPA passt.

30.05.17 - Alpha Manufacturing in Großbritannien investiert 1 Million Pfund in ein neues STOPA-Lagersystem.

Bei Alpha Manufacturing, ein Blechverarbeiter und Hersteller von Baugruppen in England, hat man sich für die Zukunft viel vorgenommen. Bis zum Jahr 2020 soll der Umsatz verdoppelt werden. Das Unternehmen, das zur Bri-Stor Group gehört, arbeitet 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Um die ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen, wurde aktuell in die Lagerlogistik und das vollautomatische Materialhandling investiert.

Kern der Investition ist ein STOPA Compact-Lager, das die ebenfalls neuen TRUMPF 3030 Faserlaser inklusive Ladeautomatisierung versorgt. Dabei wird Rohmaterial vollautomatisch in das STOPA-Lagersystem geladen, von dort an einen Greiferkran übergeben und bedarfsgerecht an die Bearbeitungsmaschinen geliefert. Zusätzliche Effizienz ergibt sich aus dem softwaregesteuerten Zusammenspiel von Materialhandhabung und Lagerverwaltung, so dass Material automatisch nach Bedarf aufgefüllt wird.

Die Optimierung des Materialflusses ist damit ein entscheidender Faktor auf dem Weg zur effizienten Produktion wie Operations Director Paul Clews erklärt: "Diese Installation ist die erste Stufe eines automatisierten Systems, das am Ende die gesamte Länge unserer Fabrik einnehmen wird. Bis 2020 wird die Mehrheit unserer Bearbeitungsmaschinen automatisch von diesem System gespeist werden. Dazu gehören nicht nur unsere Stanz- und Lasermaschinen, sondern auch die komplette Falt- und Biegeverarbeitung. Damit können alle strategischen WIP per Knopfdruck gesteuert werden, um die Effizienz zu maximieren. Die Installation bringt uns weg vom herkömmlichen Turmsystem und wird uns die langfristige Vollmontage von Blech bis hin zur Fertigstellung von Fertigteilen ermöglichen. "

Quelle: http://www.alphamanufacturing.co.uk/latest-news