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BlechExpo 2011: STOPA TOWER Flex - der Name ist Programm


Industrielle Blechbearbeitung – sei es mit Stanz-, Laser,- Biege- oder sonstigen Bearbeitungsmaschinen – ist heute ohne innovative Lagertechnik nicht mehr denkbar. Prozessoptimierung, bedarfsgesteuerte Lagerbevorratung, Durchlaufgeschwindigkeit – diese drei Aspekte bilden die tragenden Säulen einer zeitgemäßen und effizienten Fertigung – unter anderem mit dem Ziel verkürzter Nebenzeiten.


Die Entwicklung wird hauptsächlich von Maschinen getrieben, deren Bearbeitungszyklen von Generation zu Generation schneller, präziser und zuverlässiger werden. So verfahren Laserbearbeitungsmaschinen heute ohne weiteres mit Geschwindigkeiten bis zu 200 m/min und Beschleunigungen bis zu 20 m/s² – die Arbeitsgeschwindigkeit wird allein noch von den zu bewegenden Massen begrenzt.


Um in dieser Liga mithalten zu können und langfristig einen Spitzenplatz einzunehmen, setzt eine flexible Materialbereitstellung, ein flexibles Blechlager voraus, welches einerseits den aktuellen Anforderungen der vorgelagerten Maschinen hinsichtlich der Performance gerecht wird, andererseits spätere Upgrades und systemische Erweiterungen zulässt.


Sinnvoll wird eine solche Vorabbetrachtung schon allein aufgrund der Tatsache, dass der Lebenszyklus eines Blechlagers wesentlich länger als der Lebenszyklus von Bearbeitungsmaschinen ausgelegt ist, diese aber mit jedem Generationswechsel höhere Anforderungen an das Lager stellen.


Mit dem automatischen Blechlager STOPA TOWER Flex stellt die STOPA Anlagenbau GmbH & Co. KG auf der BlechExpo 2011 bewährte Lagertechnik mit einer Wiegeeinrichtung vor, die für den individuellen Bedarf eines Kunden „customized“ wurde und für eine signifikante Einsparung bei den Zykluszeiten ausgelegt ist.


Doch auch sonst weiß das STOPA TOWER Flex seinem Namen gerecht zu werden: Es bietet nicht nur die jeweils passende Schnittstelle für alle namhaften Maschinenanbieter, es wächst aufgrund seines modularen Baukastenprinzips auch mit veränderlichen Raum- und Fertigungsbedingungen.


Aus der kompakten Ausführung des Regalblocks in Verbindung  mit Systempaletten in Zieh- und Schiebetechnik ergibt sich ein wirtschaftlich optimales Verhältnis zwischen Lagerkapazität und Platzbedarf: Das System kann in der Erstinstallation als Einzelturm oder als Doppelturm aufgestellt werden, aber auch nachträglich ist ein zweiter Turm nachrüstbar. Entsprechend der Fertigungskonzeption lassen sich durch Verwendung mehrerer Ein- und Auslagerstationen auch mehrere vorgelagerte Maschinen versorgen.

Die Anbindung des STOPA TOWER Flex und die übergeordnete Integration in ERP-Systeme erfolgt über eine Lagerverwaltungssoftware, die einerseits schnitt-stellenkompatibel, andererseits offen für Veränderungen ist.


Mit „LVS-Turm,“ einem Lagerautomatisierungs-Modul, wird Kunden und Maschinenpartnern ein innovatives Bindeglied zwischen Lagerverwaltung und Bearbeitungsmaschine(n) geboten.


LVS-Turm verwaltet alle Kenndaten der Fertigungsmaschine(n) sowie der Flachgüter und Stücklisten, anhand von rechnerverwalteten Kundenaufträgen und Fertigungsstücklisten versorgt das Softwaremodul die angeschlossenen Produktionsmaschinen und Einrichtungen mit zu bearbeitendem Plattenmaterial, sowohl im mannarmen wie auch mannlosen Betrieb. Hier wird ein flexibles Materialhandling rund um die Uhr geboten, welches auf die Erfahrung von weltweit über 1.600 realisierten Lagersystemen verweisen kann.


Zu sehen ist das automatische Blechlager STOPA TOWER Flex live vom 06. bis 09. Juni in der Halle 3, Stand 3106. Das ausgestellte Exponat wird unmittelbar nach der Messe an einen Kunden aus der Lichtindustrie ausgeliefert.